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Der Ausstellungsraum der Fruchthalle ist für mich ein zugemauerter, verschlossener Teil des gesamten Gebäudes. Mir stellt sich die Frage, was sich wohl hinter den Türen und hinter den ehemals offenen Bögen befindet? Ich habe das Bedürfnis nach Öffnung und Einblick. So entstand die Idee einer „offenen Grenze“ im Raum. Diese möchte ich mit „hängenden Wänden“ aus Kirschkernen darstellen.

Dieses Objekt besteht aus zwei Teilen, die hintereinander in einem Abstand von ca. 80 cm hängen. Jedes der Teile hat eine Breite von 200 cm und eine Höhe von 400 cm. Sie hängen in der Mitte des Raumes, so das links und rechts der Objekte jeweils 100 cm Platz zu den Wänden entsteht. Die hängenden Flächen bilden eine Grenze im Raum und entwickeln miteinander einen neuen eigenen Raum. Der Betrachter hat die Möglichkeit durch die Wände direkt hindurch oder daran vorbei zu gehen. Desweiteren kann er durch den entstehenden Raum, zwischen den hängenden Flächen hindurchgehen. Die Kirschkerne klingen bei Bewegung. Je nach Stärke der Bewegung, klingen sie mehr oder weniger, lauter oder leiser. Das Hindurchgehen wird zu einem individuellen Erlebnis.

Sounds

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